Bartel Logistik

 

Die BARTEL-Logistik, Inh. Margarete Bartel

Durch einen unschönen Vorfall kamen wir im Jahre 1998 zu einer Spedition für Gefahrgüter. Damit wir eine solche Spedition im Güterkraftverkehr betreiben dürfen habe ich bei der IHK zu Berlin die "Prüfung zum Nachweis der fachlichen Eignung zur Führung eines Güterkraftverkehrsunternehmen", den Führerschein der Klasse II (für LKWs bis 40to mit Anhänger), den Führerschein für Flurförderfahrzeuge (Gabelstapler) und den ADR(Gefahrgut)-Schein gemacht.

 

 

{pgslideshow id=140|width=100|height=100|delay=3000|image=M}    In unserer neuen Filiale Berlin-Mariendorf (Reißeckstraße) war der Stützpunkt unserer LKW-Fotte, die aus einem 18to-, einem 15to-, einem 13to-, sowie drei 7,49to-LKWs bestand.

Wir transportieren für die LINDE AG Gasflaschen und Gasbündel vom Werk Berlin (Gradestraße) zu den Kunden. Auch die Belieferung von LINDE-Lieferstellen, wie unsere Zentrale Berlin-Spandau und unsere Filiale Berlin-Charlottenburg wurden mit unseren LKWs beliefert.

Anfangs war die Disposition der zu fahrenden Kunden und Lieferstellen unsere Aufgabe in der Filiale Berlin-Mariendorf. Durch unser geschultes und praxisorientiertes Personal hatten wir die Möglichkeit schnell und flexibel zu agieren.

Im Jahr 2003 stellte die LINDE AG ihr Lieferstrategie um. Die Touren sollten von da an nicht mehr durch die Spediteure, sondern zentral durch das Werk disponiert werden. Das bedeutete, das unsere Filiale Berlin-Mariendorf mit der Disposition überflüssig war. Wir schlossen daraufhin unsere Filiale. Die LKWs waren nun im LINDE-Werk Berlin-Britz stationiert.

Um unser Betätigungsfeld Gefahrgut-Transporte zu erweitern, beschlossen wir 2008, uns einen 40to Fernlastzug anzuschaffen. Mit diesem LKW fuhren wir 32 Paletten Gasflaschen oder Bündel gleichzeitig. Im Standard hatten wir Touren wie Berlin -> Neu-Ruppin -> Ulm -> Berlin oder Berlin -> Frankfurt (Oder) -> Berlin. Meistens waren es 2-Tages-Touren. Es war ein echtes Trucker-Leben. Als sich dann die Touren eingespielt hatten, stellten wir für die Fernfahrten einen Fahrer ein.

Dachdem die Firma LINDE AG wieder einmal ihre Belieferungsstrategie umgestellt hat, teilte man uns mit, wir würden nicht in das Konzept der Firma LINDE passen. Man arbeitet lieber mit Groß-Spediteuren zusammen. Hier geht die Kostenoptimierung vor der Qualität.

Dies war der Grund, dass wir 2010 unsere Spedition auflösten und uns wieder auf unser Kerngeschäft konzentrieren.

Das Kapitel der BARTEL-Logistik endet nun hier.